Digitalisierung als Chance für den ländlichen Raum?

Grafenau. Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl, MdB traf sich mit Professorin Dr. Diane Ahrens, Prof. Dr. Benedikt Elser und der SPD-Stadträtin Hilde Greiner um sich über die erfolgreiche Entwicklung des Technologiecampus Grafenau zu informieren. Der Technologiecampus Grafenau mit derzeit 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist eine Forschungseinrichtung der Technischen Hochschule Deggendorf, der das Wissen in den Bereiche Einkauf, Logistik, Supply Chain Management, Prognose- und Geschäftsdatenanalyse bündelt. Durch die Fokussierung auf Anwendungsorientierung und die Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Team aus Wissenschaftlern und Praktikern werden passgenaue Lösungen für die Auftraggeber und deren gesamte Wertschöpfungskette erarbeitet.

Darüber hinaus beschäftigen sich die Wissenschaftler mit der Frage, welche Chancen die Digitalisierung für die ländlichen Regionen bietet. Mit dem „Digitalen Dorf“, um das sich Spiegelau und Frauenau erfolgreich beworben haben, soll das Leben aller Menschen vor Ort in allen Lebensbereichen attraktiver gestaltet werden. Die Bürger haben in diesem Projekt die Chance, sich und ihre Ideen und Bedürfnisse mit einfließen zu lassen. Neben der Möglichkeiten, online Anliegen im Rathaus zu erledigen, einen Rufbus vor Ort zu haben und der Einrichtung eines digitalen Klassenzimmers, wird beispielsweise erforscht wie sich telemedizinische Behandlungen umsetzen lassen. Natürlich spielt auch die touristische Nutzungsmöglichkeit eine maßgebliche Rolle.

Bei dem sich anschließenden Gespräch waren sich die Anwesenden dahingehend einig, dass zur Sicherstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse eine weitere Förderung des ländlichen Raumes erforderlich sei. Natürlich wurde auch die Frage diskutiert wie sich einerseits Forschung und andererseits Datenschutz miteinander vereinbaren lassen.

Pressekontakt: Frau Bettina Blöhm, rita.hagl-kehl.ma04@bundestag.de