Girls’ Day 2018: Mädchen in der Politik können viel erreichen!

Berlin. Hier wird Politik gemacht und Mädchen sollen mitmachen. Am 26. April 2018 hatte die Schülerin Monika Hofmann aus Deggendorf, 18 Jahre alt, die Möglichkeit, einen Einblick in den Arbeitsalltag einer SPD-Bundestagsabgeordneten zu bekommen.

Seit 2001 gibt es die „Girls‘ Day“-Initiative, die jungen Frauen Einblicke in Berufe mit einem geringen Frauenanteil ermöglicht. Die SPD-Bundestagsfraktion nimmt an der Initiative gerne teil: Geschlechtergerechtigkeit ist ein wichtiger Bereich, für den sich die SPD seit Jahren einsetzt. Vor allem im Bundestag braucht es mehr Diskussion über Frauenförderung in solchen Berufen. In der letzten Wahlperiode ist der Anteil der weiblichen Abgeordneten im Bundestag deutlich gesunken. Programme wie der „Girls‘ Day“ sollen helfen, Interesse an Politik bei Mädchen zu wecken.

Das Programm der SPD-Bundestagsfraktion umfasste Führungen durch die Gebäude des Bundestages und Gespräche, wie zum Beispiel mit der SPD-Fraktionsvorsitzenden Andrea Nahles. In kleineren Gesprächsrunden konnten die Mädchen an weibliche Abgeordnete des Bundestages Fragen stellen: Es interessierte sie vor allem, welche Rolle die Frauen im Bundestag einnehmen und was für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Politik gemacht wird. Durch die Teilnahme an einem Planspiel zur Gesetzgebung bekam Monika Hofmann einen direkten Einblick, wie ein Gesetz entsteht. „Für mich war es eine tolle Gelegenheit, die Funktionsweise des Bundestages kennenzulernen. Ich war positiv überrascht zu sehen, wie viele junge Mädchen sich für Politik interessieren. Es war eine aufregende Erfahrung und ich bedanke mich bei der SPD und insbesondere Frau Hagl-Kehl für diese Möglichkeit“, resümiert Monika Hofmann den Tag.

Außerdem hatte Monika Hofmann die Gelegenheit, Frau Rita Hagl-Kehl, MdB und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennenzulernen. „Ich freue mich, wenn junge Frauen großes Interesse an Politik zeigen. Durch ihre Mithilfe können wir weitere politische Maßnahmen für und aus der Sicht von Frauen entwickeln“, kommentiert Rita Hagl-Kehl, MdB.

Pressekontakt: Herr Marin Yotov, rita.hagl-kehl.ma01@bundestag.de