Stellvertretende agrarpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion besucht das Eiermobil in Rohrbach

MdB Rita Hagl-Kehl, Maria Fischer, Franz Duschl

Deggendorf/ Eging am See, 17.03.2017. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl informierte sich in Rohrbach über das dortige Eiermobil.
Die Abgeordnete ist stv. agrarpolitische Sprecherin ihrer Fraktion und unter anderem für den Bereich Direktvermarktung zuständig. Zudem ist sie Teil einer Arbeitsgruppe ihrer Fraktion, die sich mit dem Erhalt der ländlichen Räume beschäftigt. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass sich Rita Hagl-Kehl auch mit den kleinen Direktvermarktern in ihrem Wahlkreis austauscht.

Maria Fischer und Franz Duschl haben ihr Eiermobil selbst gebaut. Dieses versorgt sich mit Strom aus der Photovoltaikanlage auf dem Dach. Um sich ein zweites Standbein aufzubauen, hatten die jungen Landwirte, die Idee mit der Eigenvermarktung ihrer Eier. Die 100 Hühner können draußen fressen, scharren und Frischluft genießen. Zum Schlafen und Eierlegen steht das Eiermobil zur Verfügung, ebenso zum Weitertransport, ist eine Fläche abgegrast. Auch legen Maria Fischer und Franz Duschl großen Wert auf gentechnikfreies Futter. Die Nachfrage nach den Eiern sei Maria Fischl und Franz Duschl zufolge kein Problem, die Verbraucher in der Region würden gerne für Eier von glücklichen Hühnern einen höheren Preis zahlen. Sogar über eine mögliche Erweiterung werde derzeit nachgedacht. Die Geflügelhalter wurden mit der Stallpflicht auf eine harte (finanzielle) Probe gestellt, diese ist jedoch aktuell wieder aufgehoben.

„Ich finde das Eiermobil in Rohrbach ist toll, hier sieht man, dass Landwirte auf artgerechte Haltung großen Wert legen. Für unsere Region in jedem Fall ein Gewinn“, so Rita Hagl-Kehl.

Pressekontakt: Bettina Blöhm, rita.hagl-kehl.ma04@bundestag.de

Glyphosat: Weiterhin langfristiger Ausstieg erforderlich!

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Berlin, 16. März 2017. Zu der Stellungnahme der Europäischen Chemieagentur (ECHA) vom 15. März, wonach die ihr vorliegenden Studien eine Einstufung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat als krebserregend nicht rechtfertigen, erklärt die stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft und für Pflanzenschutzmittel zuständige Berichterstatterin in der SPD-Bundestagsfraktion, Rita Hagl-Kehl, MdB:

„Die Empfehlung der ECHA ändert wenig an dem, was wir über Glyphosat wissen, und nichts an der Position der SPD-Bundestagsfraktion. Glyphosat birgt erhebliche Umweltrisiken und schadet der Artenvielfalt auf unseren Äckern und Feldern. Bestätigt wurde seitens der ECHA, dass das Pestizid für Wasserorganismen giftig ist und der Gebrauch schwere Augenschäden verursachen kann. Die Stellungnahme der EU-Behörde widerspricht allerdings der Einschätzung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, die 2016 empfohlen hatte, Glyphosat auch als „organschädigend bei wiederholten Gebrauch“ zu klassifizieren. Die Einschätzung „nicht krebserregend“ steht in Widerspruch zu den Ergebnissen der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO von 2015.

Glyphosat ist weder für Mensch, Tier und Umwelt harmlos, noch für die Landwirtschaft nachhaltig. Das Ziel der SPD-Fraktion ist deshalb weiterhin der langfristige vollständige Ausstieg. Dafür müssen Alternativen und ein praktikabler Ausstiegsplan für die Landwirtschaft entwickelt werden. Kurzfristig wollen wir zu einer Reduktion der eingesetzten Mengen kommen und auf EU-Ebene strenge Anwendungsbestimmungen durchsetzen. Glyphosathaltige Herbizide in Haus- und Kleingärten sowie der Einsatz in den Kommunen, zum Beispiel auf Spielplätzen, müssen verboten werden.“

Positionspapier Glyphosat der SPD-Bundestagfraktion:
http://www.spdfraktion.de/sites/default/files/20160223-position-spd-btf-glyphosat.pdf

Ansprechpartner für Rückfragen: Marin Yotov, wiss. Mitarbeiter Berlin, Tel: 030 227 78295, E-Mail: rita.hagl-kehl.ma01@bundestag.de

Stellvertretende agrarpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion besucht Bio Wildbetrieb Mittermüller

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Weberreuth, 16. 03.2017. Familie Mittermüller aus Weberreuth bei Schönberg freute sich, die örtliche Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl begrüßen zu dürfen.
Die Abgeordnete ist stv. agrarpolitische Sprecherin ihrer Fraktion und unter anderem für die Bereiche Direktvermarktung und ökologische Landwirtschaft zuständig. Zudem ist sie Teil einer Arbeitsgruppe ihrer Fraktion, die sich mit dem Erhalt der ländlichen Räume beschäftigt. Vor diesem Hintergrund ist es für die Politikerin selbstverständlich, sich mit Haupt- und Nebenerwerbslandwirten in ihrem Wahlkreis auszutauschen.

Familie Mittermüller pflegt in Weberreuth ihr eigenes Rot- und Dammwild in ihrer Nebenerwerbslandwirtschaft. Das Futter für die Tiere ist biologisch und auch die Schlachtung erfolgt vor Ort im hofeigenen Schlachthaus, das der EU-Norm entspricht. Das hochwertige Fleisch wird direkt nach Vorbestellung vom Hof ab verkauft und auch über die Nachfrage braucht Familie Mittermüller sich keine Sorgen zu machen. Ihr EU-zugelassener Schlachtbetrieb ist bei den Verbrauchern vor Ort bekannt und somit kann auf Werbung verzichtet werden. Derzeit denken die Mittermüllers über eine Erweiterung nach.

„Wir haben hier im bayerischen Wald so viel Potential. Ich finde es einfach toll, dass kleine Familienbetriebe hier oftmals weiter sind, als viele denken“, so Rita Hagl-Kehl.

Pressekontakt: Frau Bettina Blöhm, rita.hagl-kehl.ma04@bundestag.de

Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl zu Besuch im Eginger Rathaus

Josef Sattler, MdB Rita Hagl-Kehl, Walter Bauer

Deggendorf/ Eging am See, 09.032017. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl traf sich zum Gespräch mit dem 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Eging am See, Walter Bauer, und dem 3. Bürgermeister, Josef Sattler.

Rita Hagl-Kehl – die selbst in Zenting aufgewachsen ist und somit aus der Region stammt – gab einen kurzen Überblick über ihre Arbeit in den Ausschüssen Verkehr und digitale Infrastruktur und Ernährung und Landwirtschaft. Mittlerweile sei sie stellvertretende agrarpolitische Sprecherin ihrer Fraktion und die Anwesenden waren sich darin einig, dass die kleinbäuerliche Landwirtschaft nicht aus der Region wegzudenken sei. „Damit wir die ressourcenschonende Bewirtschaftung durch unsere Landwirte erhalten können, müssen wir dringend an das Fördersystem ran. Wir sollten uns hier ein Beispiel an Österreich nehmen“, so die Abgeordnete.

Im Bereich Verkehr wurde deutlich, dass der Ausbau der A3 schon vor 10 Jahren in Angriff genommen hätte werden müssen wie Josef Sattler bemängelte. „Ich habe immensen Druck aufbauen müssen, damit der Freistaat Bayern die A3 für den Bundesverkehrswegeplan nachmeldet“, erklärte Rita Hagl-Kehl. Auch für Walter Bauer ist das Thema Verkehr eine Herzensangelegenheit. Die Infrastruktur müsse stimmen, um die Entwicklungspotentiale einer Kommune voll ausschöpfen zu können. In diesem Zusammenhang sei die Ortsumfahrung dringend nötig. In Bezug auf die finanzielle Ausstattung freute sich die Abgeordnete zu hören, dass es Eging am See sehr gut gehe und auch hinsichtlich der Grundversorgung es keinen Grund zur Klage gebe. Abschließend zeigten die Bürgermeister der Abgeordneten die Pläne für die Marktplatzgestaltung, die in den nächsten Jahren ansteht, um Eging am See noch attraktiver zu machen.

Pressekontakt: Frau Bettina Blöhm, rita.hagl-kehl.ma04@bundestag.de

1,8 Mio. vom Bund für das Rottenburger Freibad

Rita Hagl-Kehl und Ruth Müller

Berlin, 8. März 2017. Mit über 140 Mio. Euro förderte das von Barbara Hendricks geführte Bundesumwelt- und zugleich Bundesbauministerium in den vergangenen Jahren die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur. Im November hatte der Deutsche Bundestag beschlossen, dieses Programm um 100 Mio. Euro aufzustocken. Wie die niederbayerische SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl heute mitteilen kann, zählt das Freibad in Rottenburg a.d. Laaber zu den bundesweit 48 Projekten, auf dessen direkte Förderung sich die Koalitionsfraktionen im Bundestag geeinigt haben.

Rita Hagl-Kehl, MdB erklärt: „Weil das Bundesprogramm in den vergangenen Jahren deutlich überzeichnet war, haben wir es im Herbst aufgestockt. Dass es jetzt gelungen ist, dass davon mit immerhin 1,8 Mio. Euro auch ein Projekt im Landkreis Landshut profitiert, freut mich sehr. Da für das Programm nur solche Projekte in Frage kamen, die ein überdurchschnittliches Potenzial für die soziale Integration, den Klimaschutz oder die Innovation in der jeweiligen Kommune besitzen, ist die Förderung zugleich eine Auszeichnung!“

Die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller freut sich, dass das Freibad in ihrer Nachbarkommune von der zusätzlichen Förderung profitiert, zieht sie doch dort selbst im Sommer hin und wieder hier ihre Bahnen: „Durch die günstige Lage des Rottenburger Freibads können auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler der benachbarten Schulen hier ihre Schwimmfertig¬keiten verbessern“, so Müller. Der Bund setze damit einen positiven Kontrapunkt zur Bayerischen Staatsregierung, die den Antrag der SPD-Fraktion auf einen Sonderfonds zur Sanierung von kommunalen Schwimmbädern abgelehnt hatte. Denn alleine in Bayern sind derzeit 299 von 910 Schwimmbädern in Bayern sanierungsbedürftig oder dringend sanierungsbedürftig sind. Das entspricht einem Anteil von knapp 30 Prozent. 54 Schwimmbädern droht die Schließung.

Ansprechpartner für Rückfragen: Jonas Fritz, Büroleiter Berlin, Tel: 030 227 78298, E-Mail: rita.hagl-kehl.ma02@bundestag.de

Verbesserungen für B11-Anlieger

Deggendorf, 30. Januar 2017. Um für die von Lärm und Abgasen geplagten B11-Anrainer im Bereich Niederkandelbach Verbesserungen zu erreichen, hat die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl das Bundesverkehrsministerium auf die Lage vor Ort aufmerksam gemacht.

Das Straßenbauamt in Passau kam bei seinen Untersuchungen zuletzt zu dem Schluss, dass die errechnete Lärmbelastung gegenwärtig keine großen Maßnahmen wie etwa die Aufschüttung eines Walls oder den Bau einer Lärmschutzmauer rechtfertigen. Jedoch erfuhr Hagl-Kehl vom Berliner Ministerium, dass Eigentümer von Anwesen, bei denen die Belastung besonders hoch ist, dennoch eine Kostenbeteiligung in der Höhe von 75 Prozent erhalten können, zum Beispiel für den Einbau von Lärmschutzfenstern. Zudem soll jetzt frühestens ab dem kommenden Jahr, spätestens aber bis 2020 die Fahrbahndecke im Bereich Niederkandelbach mit einem lärmmindernden Belag saniert werden.

Rita Hagl-Kehl: „Durch die beiden genannten Punkte können erste Verbesserungen erreicht werden. Weitere Entlastungen für die Menschen in Niederkandelbach sowie in Klein- und Großtiefenbach wird aber erst die geplante Verlegung der B 11 zwischen Deggendorf und Grafling bringen. Im Bundesverkehrswegeplan haben wir für die Verlegung Ende 2016 eine Einstufung mit Planungsrecht erreicht. Auf dieser Basis kann die Bayerische Straßenbauverwaltung die Planung jetzt vorantreiben. Das sollte sie unter Einbeziehung aller Betroffenen schleunigst tun, denn im weiteren Verlauf nach Norden wird die B 11 den kommenden Jahren weiter ertüchtigt und ausgebaut werden. Bei Deggendorf darf kein Nadelöhr entstehen!“

Betriebsbesichtigung bei Südzucker in Plattling

Bärbel Vollkommer-Würfel, Georg Weiß, MdB Rita Hagl-Kehl, Wolfgang Vogl, Volker Proffen, Benjamin Kirchberger

Plattling. Die SPD-Bundestagsabgeordnete und stv. agrarpolitische Sprecherin ihrer Fraktion Rita Hagl-Kehl informierte sich gemeinsam mit den Plattlinger Stadträten Bärbel Vollkommer-Würfel und Georg Weiß bei Südzucker über den Betrieb. Neben dem Werksleiter Wolfgang Vogl, waren auch Herr Benjamin Kirchberger, der ab 2017 die Rohstoffabteilung Bayern leiten wird und Dr. Volker Proffen, zuständig für Politik und Nachhaltigkeit zugegen, um die Politiker über das Unternehmen zu informieren. Stadtrat Georg Weiß kennt das Unternehmen seit Beginn und konnte die Entwicklung am Standort Plattling mitverfolgen. „Südzucker war der Beginn der Industrialisierung in Plattling – vor allem in verkehrstechnischer Hinsicht hat sich hier viel getan“, so Georg Weiß.
Südzucker investiert jährlich zwischen 5 und 15 Millionen und beschäftigt am Standort Plattling und beschäftigt 238 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem bildet es in drei Berufszweigen aus, mit einer Ausbildungsquote von über 10%. Vor allem die Region profitiere vom Plattlinger Standort, da die Rüben von den Landwirten vor Ort angeliefert werden und so letztlich eine Bruttowertschöpfung von rund 176 Millionen Euro hier bleibe, erläuterte Herr Vogl.
Hinsichtlich ökologischer Faktoren habe sich Südzucker weiterentwickelt. Benjamin Kirchberger zufolge wird Wert auf die Fruchtfolge des Rübenanbaus gelegt und der Abstand zwischen den Früchten sei größer geworden, um die Böden nicht überzustrapazieren. Aufgrund dessen sei weniger Düngung nötig und zudem könne durch die Beize des Saatguts größtenteils auf Pestizide verzichtet werden.
Hierzu merkte Rita Hagl-Kehl an, „wir müssen unsere Böden schonen und vor allem auf unser Wasser aufpassen. Die Nitratbelastung unseres Wasser ist an viele Orten Deutschlands erschreckend hoch, ich bin froh, dass dies langsam ins Bewusstsein der Menschen kommt und – wie hier – gegengesteuert wird.“
Außerdem war die Abgeordnete erfreut zu hören, dass bei Südzucker die agrarischen Rohstoffe vollständig genutzt werden. So entsteht bei der Bioethanolherstellung aus Getreide nicht nur Ethanol, sondern auch hochwertige eiweißhaltige Futtermittel, die letztlich dafür sorgen, dass weniger Proteinfuttermittel nach Europa importiert werden müssen. In diesem Zusammenhang stellte sie fest: „Wir konnten endlich durchsetzen, dass Eiweißpflanzen im Etat für die Landwirtschaft nicht mehr stiefmütterlich behandelt werden, sondern einen eigenen Posten bekommen haben“, erklärte Rita Hagl-Kehl.

Diskussionswürdig war zudem die Wirkung von Zucker auf die Gesundheit des Menschen. Die Anwesenden kamen zum Schluss, dass es letztlich die Verbraucher in der Hand haben wie viel Zucker sie ihrem Körper zuführen. Hier müsse wieder mehr Bewusstsein geschaffen werden und vor allem Kinder müssen lernen wie man vernünftig mit Nahrungsmitteln umgehe. Beim abschließenden Rundgang durch die Fabrik konnten sich die Gäste noch einen Überblick über die Produktionsbedingungen verschaffen.

Pressekontakt: Frau Bettina Blöhm, rita.hagl-kehl.ma04@bundestag.de

Scherenschnitt der vierten Klassen der Reinhold-Koeppel-Grundschule Grafenau gewinnt Malwettbewerb

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Grafenau. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl veranstaltete in diesem Jahr einen Malwettbewerb für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Gesucht wurde ein Motiv für die Weihnachtskarte der Abgeordneten mit dem Thema „Weihnachten im Bayerischen Wald“. Der Kreativität der Schülerinnen und Schülern waren keine Grenzen gesetzt, so dass es zahlreiche Einsendung gab. „Für uns als künstlerische Schule war sofort klar, dass wir bei diesem Wettbewerb mitmachen“, so Rektorin Christine Weiß.

Rita Hagl-Kehl hatte es schwer mit der Entscheidung, welches denn nun das Gewinnerbild sei. Gewonnen hatte das Bild von Felix Holzbauer aus der Grundschule Grafling. Für Grafenau hieß das aber nicht, dass sie verloren hätten – ganz im Gegenteil. Der in Gemeinschaftsarbeit der vierten Klassen und unter Anleitung der Lehrerinnen Petra Drexler und Edeltraud Ketzer gefertigte Scherenschnitt wird die Weihnachtskarte der Bundestagsabgeordneten im nächsten Jahr zieren. Aus diesem Grund besuchte Rita Hagl-Kehl die Schülerinnen und Schüler und wurde festlich durch den Chor mit musikalischer Begleitung empfangen. Als kleines Dankeschön konnten sich die vierten Klassen über ein kleines Geschenksäckchen für jeden freuen. „Ich bin künstlerisch leider weniger begabt und deshalb möchte ich mich für euer großartiges Kunstwerk umso mehr bedanke. Ich weiß, wie schwer so ein Scherenschnitt ist und wie viel Arbeit das macht, “ sagte Rita Hagl-Kehl zu den Kindern. Nach der Preisverleihung führte Konrektorin Alexandra Bauer die Abgeordnete durch die Schule, wobei diese sich begeistert zeigte. „Als ehemalige Lehrerin weiß ich genau, wie wichtig es ist, dass sich Kinder wohlfühlen und ihr habt hier wirklich viel dafür getan,“ so Rita Hagl-Kehl.

Pressekontakt: Frau Bettina Blöhm, rita.hagl-kehl.ma04@bundestag.de

Sozialdemokraten besuchen Firma Troiber

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Foto v. l.: Christian Pauli, Xaver Troiber, Willi Wagenpfeil, Günter Troiber, MdB Rita Hagl-Kehl, Werner Lösl, Josef Käspeitzer

Hofkirchen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl (stv. agrarpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion/ Mitglied im Verkehrsausschuss) besichtigte gemeinsam mit Bürgermeister Willi Wagenpfeil, dem dritten Bürgermeister Werner Lösl, den Markträten Josef Käspeitzer und Christian Pauli die Firma Troiber in Hofkirchen.
Der Familienbetrieb besteht seit über 50 Jahren, beschäftigt heute rund 500 Mitarbeiter und ist untrennbar mit dieser Region verbunden. Beim Rundgang durch die Hallen erklärte Günter Troiber die Abläufe und den Aufbau der Firma, die über ein Vollsortiment verfügt und Großkunden beispielsweise in der Gastronomie beliefert oder auch Schiffe versorgt. Der regionale Bezug der Waren entspricht dem Selbstverständnis des Betriebs. Hinsichtlich der Energieversorgung war Xaver Troiber ein Vorreiter als er bereits 1978 ein erstes Blockheizkraftwerk installieren ließ. Der Strom für die Kühlanlagen wird aus den Photovoltaikanlagen auf dem Dach gewonnen. Hier sieht Günter Troiber seitens der Politik noch Handlungsbedarf. Das Unternehmen könne Energie speichern, wenn die Einspeiserichtlinien flexibilisiert würden. Das Tiefkühlhaus wäre ein vorhandener Speicher, den man während des Tages nutzen könne, wenn viel Energie vorhanden ist. Man könne über Kälteproduktion dem Netz Energie entziehen und die Temperaturen hochfahren, um im Gegenzug nachts diese gespeicherte Energie zu nutzen und vom Netz zu gehen. Auch vermisse er eine Harmonisierung der Handelswege innerhalb Europas. Beispielweise würden unterschiedliche Zollsätze, die Behandlung der Müllgesetze und die Bepfandung sowie unterschiedliche Steuersätze bei Verbrauchersteuern auf Getränke den EU-Binnenmarkt erschweren. „Bevor sich die EU um irgendwelche internationalen Handelsverträge wie TTIP kümmert, sollte sie ihre Hausaufgaben erstmal innerhalb Europas erledigen“, so Günter Troiber.
Bemängelt wurde zudem die Ausschreibungspraxis seitens der öffentlichen Hand. Dadurch dass das günstigste Angebot den Zuschlag erhält, werden letztlich kleinere und regionale Unternehmer benachteiligt. Aus Sicht des Bürgermeisters müsse dieser Missstand beseitigt werden. „Jeder Kommunalpolitiker weiß, wie wichtig Unternehmen sind, die Arbeitsplätz vor Ort schaffen und erhalten. Ohne Gewerbesteuereinnahmen sind Kommunen kaum handlungsfähig, wir als Politiker müssen uns um solche Dinge kümmern“, so Willi Wagenpfeil.
Rita Hagl-Kehl konnte dem nur beipflichten. „Genau aus solchen Gründen sind wir hier. Wir müssen mit unseren Familienbetrieben reden, um zu erfahren, wo es Verbesserungsbedarf gibt“, so die Abgeordnete. Abschließend bedankten sich die Politiker für die Möglichkeit des Austauschs und waren erfreut zu hören, dass die Zukunft des Betriebes gesichert sei. Die beiden Söhne werden das Familienunternehmen weiterführen.

Pressekontakt: Frau Bettina Blöhm, rita.hagl-kehl.ma04@bundestag.de

Waidlerin unterstützt Rita Hagl-Kehl im Bundestag

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Deggendorf, 2. Dezember. Das Berliner Büro der niederbayerischen SPD-Bundestagsabgeordneten Rita Hagl-Kehl wurde in den letzten sieben Monaten von der 24-jährigen Ringelaierin Karin Tschiggfrei verstärkt.

Als Absolventin der Lebensmittelchemie (Master of Science) konnte Tschiggfrei die Parlamentarierin tatkräftig unterstützen, denn neben im Verkehrsausschuss ist Hagl-Kehl auch Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft. „Die Lebensmittelchemie ist sehr vielschichtig: Sie beschäftigt sich mit der Lebensmitteltoxikologie ebenso wie mit der Umweltanalytik und der Qualitätssicherung. Die gesetzlichen Vorschriften spielen für die Praxis eine entscheidende Rolle. Und als zentrales Organ für die Gesetzgebung bestimmt der Bundestag den relevanten Rechtsrahmen natürlich entscheidend“, so die Berufsanfängerin.

Hagl-Kehl ist in der SPD-Fraktion stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft und dort zuständig für die Bereiche Pflanzenschutzmittel, Ökolandbau,
Klimaschutz und Düngemittel. Karin Tschiggfrei unterstütze die Abgeordnete in diesen Themenbereichen u. a. durch die Vorbereitung von Ausschusssitzungen und Redebeiträgen und begleitete sie zu Berichterstattergesprächen und Fachtagungen. „Während der sitzungsfreien Wochen im Sommer unterstützte mich Frau Tschiggfrei auch bei meiner Arbeit in meinem Wahlkreis, z.B. bei Ortsterminen zum Thema ökologische und bäuerliche Landwirtschaft und bei der Organisation eines Fairtrade-Frühstücks, mit dem wir auf die Bedeutung fairer Handelsbedingungen und angemessener Entlohnung aufmerksam gemacht haben“, erklärt Hagl-Kehl.

Tschiggfrei: „Die Arbeit im Bundestag erfordert nicht nur politisches und juristisches Verständnis, sondern auch ein breites Wissen, das über einzelne Fachbereiche hinausgeht. Besonders interessant war für mich, hautnah zu erleben, wie die politischen Prozesse im Bundestag zusammenspielen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, mit unterschiedlichen Interessen und Meinungen von Bürgerinnen und Bürgern und Verbänden, mit den Medien und mit Beschlüssen auf europäischer Ebene. Ich danke Frau Hagl-Kehl sehr, dass ich in Ihrem Team mitarbeiten durfte und viele interessante Einblicke gewinnen konnte.“

Pressekontakt: Herr Jonas Fritz, rita.hagl-kehl.ma02@bundestag.de

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