Meine Standpunkte

1. Lohndumping verhindern, Zugang zu Bildung für alle gleichermaßen gewährleisten
Wer arbeitet, hat dafür einen angemessenen Lohn verdient und zwar mindestens 10 Euro pro Stunde. Dabei darf es keine Unterschiede zwischen Stammbelegschaft und Leiharbeitern geben. Auch die Rente muss für ein würdiges Leben reichen. Der Zugang zu Bildung muss für alle gleichermaßen möglich sein. Deshalb fordere ich zum Beispiel, dass die regelmäßigen Erhöhungen des BAföG-Satzes für Studierende auch immer mit Verbesserungen für das sogenannte Meister-BAföG im Handwerk einhergehen.

2. Soziale Ungleichheit in allen Bereichen bekämpfen
Die Ungleichheit in unserer Gesellschaft wird immer größer – nicht nur beim Einkommen. Diese Spaltung muss aufgehalten werden! Eine Zwei-Klassen-Medizin aus Privat- und Kassenversicherten ist ungerecht – deshalb brauchen wir eine Bürgerversicherung. Auch die Gleichstellung der Geschlechter im Alltag muss endlich Realität werden.

3. Ländliche Räume bewahren und entwickeln
Ich trete für die Erhaltung und Entwicklung des ländlichen Raumes ein. Der Schlüssel dazu liegt in einer Stärkung der Wertschöpfung und der Arbeitsplätze vor Ort. Die Versorgungsstrukturen auf dem Land müssen erhalten und ausgebaut werden. Dies gilt für Bildungseinrichtungen und die ärztliche Versorgung genauso wie für die Verkehrsanbindung und den Einzelhandel. Um die Innovationskraft auf dem Land zu unterstützen, ist es notwendig, die digitale Infrastruktur flächendeckend und schneller als bisher auszubauen.

4. Nachhaltige Landwirtschaft und Umweltschutz stärken
Umweltschutz, Landwirtschafts- und Verbraucherpolitik müssen zusammengedacht werden: Ökologische und nachhaltige Landwirtschaft gilt es zu fördern. Tiere sollen artgerecht statt industriell in Massen gehalten werden. Ich will den Umbau des Subventions-Systems zu Gunsten kleinbäuerlicher Betriebe und mehr Unabhängigkeit von den Agrarkonzernen. Die regionale Direktvermarktung muss massiv gestärkt werden. Um die hohe Qualität unserer Böden und Gewässer zu erhalten, fordere ich eine Reduktion des Einsatzes von Pestiziden und Düngemitteln. Zum Schutz von Klima und Umwelt müssen wir die Energiewende schnellstmöglich umsetzen. Ich stehe dafür, 100 Prozent der fossilen Energieträger bis 2050 abzulösen. Beim Güterverkehr muss schon heute „Schiene vor Straße“ gelten.

5. Globalen Handel kontrollieren, rechter Hetze entgegentreten
Wirtschaft muss den Menschen dienen und nicht umgekehrt. Handelsabkommen dürfen nicht dazu führen, dass Menschen in anderen Ländern die Lebensgrundlage wegbricht. Deshalb lehne ich CETA ab und setze mich für fairen Handel ein. Gegen Rassismus und rechte Hetze gilt es, klar Stellung zu beziehen.

Dafür werde ich mich einsetzten!
Ihre Rita Hagl-Kehl

 

Termine

  1. Festakt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

    Oktober 19 @ 11:00 - 14:00
  2. Jubiläumsverasntaltung Ilztalbahn

    Oktober 21 @ 14:00 - 16:30
  3. Sitzung der SPD-Bundestagsfraktion

    Oktober 23 @ 18:00 - 21:00
  4. Ökumenischer Gottesdienst

    Oktober 24 @ 8:30 - 10:00
  5. Sitzung der SPD-Bundestagsfraktion

    Oktober 24 @ 10:00 - 11:00

Facebook

Twitter