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Bund fördert Breitbandausbau in Hohenau mit knapp 1,6 Millionen Euro

Gute Nachrichten für die Gemeinde Hohenau: Im Rahmen des Bundesförderprogramms zur Unterstützung des Breitbandausbaus fördert die Bundesregierung den flächendeckenden Anschluss der Kommune an das Glasfasernetz. „Von der Förderung profitieren sowohl private Haushalte als auch die Wirtschaft vor Ort“, betont Rita Hagl-Kehl.

Immer noch klagen viele Menschen in Deutschland über eine schlechte Internetverbindung. Besonders für ländliche Regionen ist dies ein klarer Standortnachteil. Um diese sogenannten „weißen Flecken“ auf der Landkarte zu schließen, unterstützt die Bundesregierung die Kommunen finanziell beim Thema Breitbandausbau. Insgesamt fördert der Bund dies in Hohenau nun mit knapp 1,6 Millionen Euro, was 60 Prozent der Gesamtkosten von 2,6 Millionen Euro darstellt und somit noch einmal 772.000 Euro mehr sind als in der vorläufigen Zusage aus dem Jahr 2018.

Bereits seit Jahren mache ich mich dafür stark, dass der Bund die Gemeinden vor Ort nicht mit den immensen Kosten allein lässt.

Rita Hagl-Kehl

„Besonders in den ländlichen Regionen Niederbayerns ist die Internetversorgung nach wie vor nicht zufriedenstellend. Bereits seit Jahren mache ich mich dafür stark, dass der Bund die Gemeinden vor Ort nicht mit den immensen Kosten allein lässt“, so Rita Hagl-Kehl, SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz. Mit Hilfe der nun bereit gestellten Bundesfördermittel durch das Bundesverkehrsministerium können nun 76 Haushalte und 8 Firmen in der Gemeinde Hohenau an das Glasfasernetz angeschlossen werden und dadurch in Zukunft über eine Internetverbindung von mindestens 50 Mbit/s verfügen. Insgesamt werden hierfür 50 Kilometer Glasfaserkabel und 15 Kilometer Lehrrohre neu verlegt. Langfristiges Ziel der Bundesregierung ist es, in der ganzen Bundesrepublik Deutschland flächendeckend eine Internetgeschwindigkeit von 1 Gigabit/s zu ermöglichen. 

Dazu Rita Hagl-Kehl: „Um die Konkurrenzfähigkeit des Standorts Niederbayern zu garantieren brauchen wir schnelles Internet. Es freut mich, dass wir in Hohenau nun einen weiteren Schritt in Richtung einer flächendeckenden Versorgung gehen können. Allerdings gibt es noch genug andere Kommunen, die mit einem mangelhaften Internetzugang zu kämpfen haben. Auch hier müssen wir weitere Fördermittel bereitstellen, insbesondere da viele Gemeinden aufgrund der Corona-Pandemie mit sinkenden Steuereinnahmen zu kämpfen haben.“