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Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl besucht die neue Bürgermeisterin von Neureichenau

Die Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl, hat der neuen Bürgermeisterin der Gemeinde Neureichenau, Kristina Urmann, einen Besuch im Rathaus abgestattet. Neben Glückwünschen zur Wahl brachte Sie der Neugewählten als kleine Aufmerksamkeit einen obligatorischen „Bürgermeisterkaffee“ mit.

Es ist natürlich schade, dass der direkte Kontakt mit den Bürgern sich dadurch schwieriger gestaltet.

Kristina Urmann

Die 32-Jährige Neu-Bürgermeisterin berichtete, dass sie sich durch die Corona-Krise bedingt schon intensiv in den Verwaltungsapparat einarbeiten habe können. „Es ist natürlich schade, dass der direkte Kontakt mit den Bürgern sich dadurch schwieriger gestaltet“, bedauerte Kristina Urmann.

Sie informierte Rita Hagl-Kehl über aktuelle Projekte und Ziele der Gemeinde und ging dabei besonders auf das größte Projekt, das geplante Schulzentrum ein. Der Mittelschulstandort Neureichenau soll generalsaniert werden und im Zuge dessen sollen die Grundschulen Altreichenau und Lackenhäuser in den Mittelschulstandort Neureichenau integriert werden. Außerdem ist eine Erweiterung des Kindergartens geplant.

Ein reger Austausch zwischen den beiden Politikerinnen fand auch über die touristische Lage der Gemeinde statt. Die Bürgermeisterin skizzierte die insgesamt gute Lage, sprach aber auch die Herausforderung an, die auf den ländlichen Raum immer mehr zukommt: „Das Projekt iMONA läuft im September aus, sodass wir neue Konzepte und Lösungen für den Nahverkehr brauchen. Dabei geht es nicht nur um Touristen, die von Passau aus nur sehr schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den Bayerischen Wald gelangen können. Auch die einheimische Bevölkerung braucht im Zuge des demographischen Wandels langfristig ein besseres Nahverkehrsnetz.“

„Die Digitalisierung bei uns auf dem Land ist mir ein besonderes Anliegen, um die Infrastruktur zu stärken.

Rita Hagl-Kehl

Die Parlamentarische Staatssekretärin erkundigte sich, wie es in der Gemeinde mit der Digitalisierung vorangeht: „Die Digitalisierung bei uns auf dem Land ist mir ein besonderes Anliegen, um die Infrastruktur zu stärken. Egal ob bei der Neuansiedlung von Firmen, Erschließung von Wohngebieten für Familien oder für die Landwirtschaft, die fortschreitende Digitalisierung ist wichtig, damit unsere Region zukunftsfähig bleibt“. Neureichenau befindet sich momentan im 4. Breitbandverfahren im Rahmen des Höfebonus-Programms, ein Förderprogramm, mit dem vor allem dünn besiedelte Flecken Bayerns mit schnellem Internet erschlossen werden sollen. Ein Anliegen, das Kristina Urmann der Parlamentarischen Staatssekretärin mit nach Berlin gab, ist, dass es neben den Förderprogrammen noch weitere Verbesserungen beim Ausbau braucht, besonders in den Außenlagen. Neu ist der WLAN-Hotspot vorm Rathaus, das sogenannte „Bayern-WLAN“. Seit August hat dadurch jeder vorm Rathaus kostenlosen Internetzugriff.