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Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds fördert Projekte in der Region

Bei der Verwaltungsratssitzung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds (DTZF) vom 21. bis 22. März hat sich Rita Hagl-Kehl als Co-Verwaltungsratsvorsitzende des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds erfolgreich für die Förderung verschiedener Projekte in der Region eingesetzt.

„Neben Schulprojekten unterstützt der Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds auch kulturelle Projekte, Dialog- und Fachveranstaltungen oder Partnerschaften zwischen Kommunen und Vereinen. Für Niederbayern ist dies besonders wichtig, denn ein gutes Verhältnis und ein freundschaftlicher Kontakt mit unserem Nachbarland ist vor allem in der bayerisch-tschechischen Grenzregion wichtige Grundlage des Zusammenlebens.“ In der aktuellen Sitzung des Verwaltungsrates, die in Prag im Außenministerium der Tschechischen Republik stattfand, wurden insgesamt 197 Projekte mit einem Fördervolumen von 1.309.000 EUR gefördert.

Unter anderem fördert der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds das gemeinsame Projekt „Natur kennt keine Grenzen“ des Johannes-Gutenberg-Gymnasium Waldkirchen und dem Gymnasium in Vimperk/Winterberg mit insgesamt 3.200 Euro. Die beiden Schulen arbeiten bereits seit über 25 Jahren eng zusammen und engagieren sich für den deutsch-tschechischen Austausch. Konkret fördert der DTZF ein fünftägiges Treffen von Schülern aus den Partnerschulen in einem Wildniscamp im Bayerischen Wald mit Programm zum Kennenlernen der Natur. Auch den grenzüberschreitenden Schul- und Jugendaustausch hat das Projekt „Sprung ins Nachbarland. Schüleraustausch Metten - Pilsen“ des St.-Michaels-Gymnasium Metten und des Kirchlichen Gymnasium Pilsen zu Ziel, das mit insgesamt 2.952 Euro unterstützt wird.

Auch vier Projekte der Ackermann-Gemeinde werden mit insgesamt 24.216 Euro bezuschusst. Die Ackermann-Gemeinde setzt sich bereits seit Langem für den grenzüberschreitenden Austausch zwischen Deutschland und Tschechien ein. Unter anderem hält die „Deutsch-tschechische Kultur - und Begegnungswoche - Roher Sommer 2023“ für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland und Tschechien viele verschiedene Aktionen zu den Themen Musik, Literatur, Tanz, Theater sowie Sprachkurse und gemeinsame Gottesdienste bereit, für welches das Institutum Bohemicum der Ackermann-Gemeinde als Veranstalter mit 7.500 Euro gefördert wird.

Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds hilft, Brücken zu bauen zwischen Deutschen und Tschechen. Er fördert gezielt Projekte, welche die Menschen beider Länder zusammenführen und Einblicke in die Lebenswelten, die gemeinsame Kultur und Geschichte ermöglichen und vertiefen. Seit 1998 hat der Zukunftsfonds insgesamt knapp 74 Millionen EUR für rund 12.600 Projekte zur Verfügung gestellt.

[Foto: Inga Haar/ Deutscher Bundestag]


© Rita Hagl-Kehl, MdB