Aktuelles

Kunst aus Jandelsbrunn in Berlin

Martina Stingl (Mitarbeiterin im Wahlkreis) mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl, MdB vor den Bildern des Künstlers. 

Der in Jandelsbrunn lebende Künstler Gerhard Eckmann freute sich, fünf seiner Bilder als Leihgabe der Parlamentarischen Staatssekretärin und SPD-Bundestagsabgeordneten Rita Hagl-Kehl zur Verfügung stellen zu können. 

Die Bilderreihe „Zauberwelten“ zeichnet sich durch eine ungewohnte Betrachtungsweise der Natur aus. Durch spezielle Fotografie und entsprechendes Bilddesign zeigt Gerhard Eckmann seine Sicht der Natur als „Brotzeit für die Seele“. Das Alltägliche in der Natur wird zum Besonderen erhoben. Die Bilder laden zu einer Fantasiereise ein und ermöglichen, die Alltagssorgen zu vergessen. Nach den Bildern entstand das moderne Märchenbuch „Zauberwelten Natürlich Anders“ mit Texten der inzwischen verstorbenen Elfi Dall. Die fiktiven, außergewöhnlichen Geschichten spielen im Mühlviertel, Innviertel und dem Bayerischen Wald.

Sein künstlerisches Alleinstellungsmerkmal ist die symmetrische Spiegelung der Bilder. Auch das Stilmittel der Verfremdung sowie ungewöhnliche Perspektiven und Nahaufnahmen setzt der Künstler ein. Durch verschiedene Bearbeitungstechniken entstehen fast mystisch anmutende Naturschauspiele.

Gerhard Eckmann hat auf Umwegen zur Kunst gefunden. Der 1966 geborene Niederbayer ist gelernter Automobil-Mechatroniker. Dieser Beruf ermöglichte es ihm zu reisen: Er war für internationale Fahrzeughersteller unter anderem in Argentinien, China und Südafrika unterwegs. Die fremden Kulturen und die exotische Natur erweiterten seinen Horizont und brachten ihn zu seiner zweiten großen Leidenschaft: der Naturfotografie und der Bildbearbeitung. Nachdem er bereits im Rottal ausstellen konnte, freut sich Eckmann, dass seine Bilder nun sogar in der Hauptstadt zu sehen sind. 

Ich finde es schön, wenn ich hier im Ministerium und in meinem Bundestagsbüro zeigen kann, dass auch wir im Bayerischen Wald viel künstlerisches Talent vorweisen können.

Rita Hagl-Kehl