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Masken „Made im Bayerischen Wald“: Zu Besuch bei heimischem Hersteller

Als eines der wirksamsten Mittel zur Bekämpfung des Coronavirus haben sich Masken erwiesen. Egal ob FFP2- oder OP-Masken, die Infektionsgeschwindigkeit wird durch das Tragen von Masken deutlich verlangsamt. Bei der Besichtigung des Betriebs in Ringelai erkundigte sich Rita Hagl-Kehl, MdB und Parlamentarische Staatsekretärin bei der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, nach der derzeitigen Auftragslage, was sich im Betrieb innerhalb des letzten Jahres verändert hat und wie der Hersteller in die Zukunft blickt.

Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie brauchen wir auch in naher Zukunft noch viele Masken.

Rita Hagl-Kehl

„Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie brauchen wir auch in naher Zukunft noch viele Masken. Umso besser, wenn wir hier unabhängiger von ausländischen Lieferungen sind und diese in Deutschland produzieren können“, betonte Rita Hagl-Kehl noch einmal ausdrücklich zu Beginn des Besuches. Bereits im März letzten Jahres entschied man sich bei der Feuchter Bekleidungsmanagement AG aus Ringelai Mund-Nasen-Masken zu produzieren. „Inzwischen stellen wir 100.000 FFP2- und 150.000 medizinische Masken her – täglich“, berichtete Vorstand Klaus Feuchter stolz. Im Laufe des Jahres habe man dafür zwei zusätzliche Anlagen gekauft, so Feuchter weiter. „Auch für meine Büros habe ich schon Masken aus dem Bayerischen Wald erworben“, so Rita Hagl-Kehl.

Durch den massiv gestiegenen Bedarf an aller Art von Masken haben wir unsere Belegschaft deutlich aufgestockt.

Klaus Feuchter

Das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit zählt zu einem der zentralen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. So empfiehlt beispielsweise das Robert-Koch-Institut das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum um die Übertragung von Covid-19 zu reduzieren. Inzwischen hat deshalb jedes Bundesland seine Regeln zum Tragen einer Maske im öffentlichen Raum noch einmal nachgeschärft, in Bayern sogar zum Tragen einer FFP2-Maske beim Einkaufen, im ÖPNV oder in öffentlichen Einrichtungen. Wurde bis zur Corona-Krise ein Großteil der medizinischen Masken aus dem Ausland importiert, gibt es inzwischen auch viele heimische Produzenten, die qualitativ hochwertige Masken herstellen.

Künftig sollten wir vermehrt auf Masken aus heimischer Produktion setzen.

Rita Hagl-Kehl

„Uns erreichen immer wieder Nachrichten und Mitteilungen, dass ausländische Masken nicht über die empfohlene Zertifizierung verfügen, schnell kaputt gehen oder unerträglich riechen. Zudem gibt es preislich auch kaum einen Unterschied“, sagte Rita Hagl-Kehl. Die Masken aus Ringelai erfüllen hingegen definitiv alle gesetzlichen und hygienischen Anforderungen und schaffen zudem noch neue Arbeitsplätze. Dazu Klaus Feuchter: „Durch den massiv gestiegenen Bedarf an aller Art von Masken haben wir unsere Belegschaft deutlich aufgestockt. Inzwischen beschäftigen wir 15 Vollzeitkräfte und haben 15 Stellen auf 450 Euro-Basis, und das im Zwei-Schicht Betrieb.“ Das Feedback zu den heimischen Masken aus der Bevölkerung sei zudem durchweg positiv, berichtete auch Gaby Feuchter. Auch nach der Corona-Krise wolle das Unternehmen die neuen Arbeitsplätze erhalten und dauerhaft Masken „Made in Niederbayern“ produzieren, zum Beispiel für Krankenhäuser oder den Pflegebereich. „Künftig sollten wir vermehrt auf Masken aus heimischer Produktion setzen. Dadurch können wir unsere Abhängigkeit im medizinischen Bereich von ausländischen Produkten senken und gleichzeitig die heimische Wirtschaft unterstützen“, gab Rita Hagl-Kehl zum Abschluss zu bedenken.