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MdB Hagl-Kehl in Regener Tierheim

Rita Hagl-Kehl, Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin, besuchte gemeinsam mit Dennis Schötz, SPD-Direktkandidat für den Wahlkreis Straubing, das Tierheim in Regen. Gesprächsthemen waren unter anderem die erhaltene Bundesförderung, die für Umbaumaßnahmen genutzt wurde, die Herausforderungen in Zeiten von Corona sowie der illegale Welpenhandel. 

Es freut mich sehr, dass auch das Tierheim in Regen vom Corona-Hilfspaket des Bundes profitiert hat. Man sieht deutlich, mit wie viel Herzblut das Team um Frau Wunner hier für die Tiere arbeitet.

Dennis Schötz

Im Rahmen des Besuchs tauschten sich die zwei SPD-Politiker mit Gaby Wunner, Leiterin des Tierheims und Vorsitzende des Kreistierschutzvereins Zwiesel-Regen-Viechtach e. V. und Rudolf Radlbeck, zweiter Vorsitzender des Tierschutzvereins, über die positive Entwicklung des Tierheims in den vergangenen Jahren aus. „Das Tierheim wurde zwar bereits 1986 eröffnet. Als wir es vor acht Jahren übernommen haben, mussten wir das ganze Gebäude allerdings von Grund auf sanieren. Nach wie vor gibt es für unser kleines Team aber noch viel zu tun und wir freuen uns über jede finanzielle Unterstützung“, erzählte Gaby Wunner. Aktuell werden zudem viele Tiere in das Tierheim gebracht, die in den Lockdowns angeschafft worden sind und bei denen die Menschen erst jetzt merken, dass Haustiere auch Verpflichtungen mit sich bringen. Die Förderung kommt auch deshalb zur rechten Zeit. „Es freut mich sehr, dass auch das Tierheim in Regen vom Corona-Hilfspaket des Bundes profitiert hat. Man sieht deutlich, mit wie viel Herzblut das Team um Frau Wunner hier für die Tiere arbeitet“, so der Bundestagskandidat und Viechtacher Stadtrat Dennis Schötz.

Leider war dies mit unserem Koalitionspartner in dieser Legislaturperiode nicht möglich. Wir bleiben aber dran!

Rita Hagl-Kehl

Besonders beeindruckten bei der kurzen Führung die weitläufige Anlage und die vielen Unterbringungsmöglichkeiten. „Vor allem für Tiere, die bei illegalen Transporten über die Grenze aufgegriffen werden, brauchen wir leider viel Platz für die Quarantäne, aber auch für hier erkrankte Tiere“, berichtete Frau Wunner weiter. Vor allem der Illegale Welpenhandel stellt seit langem ein großes Problem dar. Die aufgegriffenen Hunde kommen im Tierheim mit einem Alter von 4 Wochen bis 4 Monaten an und besonders die Jüngsten sind meist in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand. „Die Finanzierung der medizinischen Versorgung stellt uns immer wieder vor finanzielle Herausforderungen. Für uns steht aber eindeutig fest: Wir lassen kein Tier im Stich, das zu uns kommt!“, stellte Gaby Wunner eindringlich klar. „Als Verbraucherschützerin und Hundebesitzerin ist mir die Bekämpfung des illegalen Welpenhandels ein wichtiges Anliegen. In den letzten Jahren haben wir uns im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz mit diesem Thema stark auseinandergesetzt. Es bedarf einer klaren gesetzlichen Regelung, um den illegalen Welpenhandel wirksam zu unterbinden. Leider war dies mit unserem Koalitionspartner in dieser Legislaturperiode nicht möglich. Wir bleiben aber dran!“, versicherte Rita Hagl-Kehl abschließend.