Aktuelles

Mit „Ritas roter Rucksack-Tour“ Europa erleben

Zusammen ging es mit Rita Hagl-Kehl, Parlamentarischer Staatssekretärin bei der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz und SPD-Bundestagsabgeordnete, im Rahmen ihrer „roten Rucksack-Tour“ über das Steinerne Meer zum Dreiländereck und dem Dreisessel. Passend dazu tauschte sich Hagl-Kehl mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über die Wichtigkeit der Europäischen Union für ein geeintes und friedliches Europa aus.

Der Dreisessel und das Dreiländereck Deutschland-Tschechien-Österreich sind nicht nur ein gutes Wanderziel, sondern verdeutlichen uns auch, wie gut wir in der Grenzregion zusammenleben.

Rita Hagl-Kehl

„Der Dreisessel und das Dreiländereck Deutschland-Tschechien-Österreich sind nicht nur ein gutes Wanderziel, sondern verdeutlichen uns auch, wie gut wir in der Grenzregion zusammenleben“, so Hagl-Kehl zu Beginn der Wanderung. Danach machte sich die muntere Wandergruppe bei strahlendem Sonnenschein vom Steinernen Meer auf zum Dreiländereck, von wo aus man zum Dreisessel wanderte. Am Steinernen Meer traf man auf die Bergrettung aus dem benachbarten Oberösterreich unter der Leitung von Reinhold Petz. Bei freundschaftlichen Gesprächen und einem Blutwurz aus dem Bayerischen Wald pflegte man zugleich die deutsch-österreichische Freundschaft.

Die Wanderung bot wieder reichlich Gelegenheit, mit Hagl-Kehl und den anderen Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen. Dabei ging es vor allem um die Rolle der Europäischen Union und Europa. „Die Europäische Union spielt eine zentrale Rolle für Deutschland, denn durch sie leben wir in einem geeinten und friedlichen Europa, in dem Krieg untereinander völlig unvorstellbar scheint“, so Hagl-Kehl auf die Frage einer Teilnehmerin zur Rolle der Europäischen Union für Deutschland. „Außerdem befinden sich Freyung-Grafenau und der Bayerische Wald nun im Herzen Europas, statt an der Grenze zum Eisernen Vorhang. Ein friedliches Europa zu schaffen, war seit jeher die Hauptaufgabe der Europäischen Union. Dies rückt heute oft in den Hintergrund, denn für uns scheint es ‚normal‘ zu sein, in unsere Nachbarländer zu reisen, Freunde in ganz Europa zu besuchen und ohne Angst vor Krieg leben zu können. Wir sollten uns aber darüber im Klaren sein, wenn Kräfte innerhalb Deutschlands und Europas wiederholt die Europäische Union attackieren. Auch für die zukünftigen Herausforderungen braucht es ein geeintes Europa innerhalb der Europäischen Union, um gemeinsam Antworten auf die Fragen der Zukunft finden zu können“, so Hagl-Kehl weiter. Am Ende bedankte sich Hagl-Kehl noch bei Gerhard Eckmann für die Organisation und die Führung der Tour.