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Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl im Erholungsbad Zwiesel

Beim Besuch zusammen mit Dennis Schötz, SPD-Direktkandidat im Wahlkreis Straubing, und SPD-Stadtrat Josef Ehrenthaler diskutierte Rita Hagl-Kehl, MdB und Parlamentarische Staatssekretärin mit Andreas Schuster, Werkleiter der Stadtwerke Zwiesel, die aktuelle Lage des Betriebes und die Pläne für die künftige Ausrichtung des Bades.

Wir möchten unser Angebot für die Menschen, Einwohner und Touristen gleichermaßen, attraktiver gestalten. 

Thomas Hilz

„Das Besondere am Zwieseler Erholungsbad ist, dass wir ein breites Spektrum an Gästen haben: Von Babys mit ihren Müttern bis zu Senioren bei der Wassergymnastik, von der Wasserwacht, über Schülerinnen und Schülern oder Urlauber im Bayerischen Wald – sehr viele Menschen, auch aus der näheren Umgebung und Tschechien sind zu Gast bei uns“, sagte Andreas Schuster bereits zu Beginn. Auch Rita Hagl-Kehl bestätigte: „Ich selbst bin oft hier, insbesondere aufgrund des Saunadorfes.“ Um den Standort noch attraktiver gestalten, plane man deshalb in Zukunft eine Optimierung des ehemaligen Freibadgeländes: „Wir möchten unser Angebot für die Menschen, Einwohner und Touristen gleichermaßen, attraktiver gestalten. Deshalb prüfen wir die Machbarkeit verschiedener Erweiterungen, zum Beispiel ein neues Naturaußenbecken, eine Vergrößerung unseres Saunadorfes und eine generelle Umgestaltung unseres Außenbereichs, damit dieser teilweise auch von Nichtbadegästen als Erholungsort genutzt werden kann“, berichtete Betriebsleiter Thomas Hilz.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass das Zwieseler Erholungsbad von möglichen Förderungen und Zuschüssen profitieren kann, da dadurch die ganze Region gewinnt.

Rita Hagl-Kehl

Probleme bereitet an dieser Stelle allerdings die Finanzierung, insbesondere auch durch die lange Zwangsschließung aufgrund der Corona-Pandemie. Dazu Andreas Schuster: „Bereits in einem normalen Jahr kann sich das städtische Zwieseler Erholungsbad, so wie die meisten Bäder in Deutschland, nicht ohne staatliche Unterstützung finanzieren. Wir reden hier derzeit von jährlichen Defizitbeträgen um die 900.000 Euro. Ohne Förderung oder Zuschüsse kann deshalb eine Erweiterung unmöglich umgesetzt werden.“ Dabei ist ein modernes Erholungsbad nicht nur touristisch ein Gewinn für die ganze Region. „Die lange Zeit in der Corona-Pandemie ohne Schwimmbad hat gezeigt, wie wichtig dieses für uns ist. So können vor allem alleinstehende Seniorinnen und Senioren ihre sozialen Kontakte pflegen und zudem etwas für ihre Gesundheit tun, aber auch die Kinder und Jugendlichen benötigen den sportlichen Ausgleich“, betonte Dennis Schötz, der als SPD-Bundestagskandidat Verantwortung für die Region Regen und Straubing-Bogen übernehmen möchte. Zudem sei man mit Investoren bereits in Gesprächen über den Bau eine Chalet-Ferienanlage in direkter Nähe zum Zwieseler Erholungsbad, wie Josef Ehrenthaler berichtete: „Mit einer Erweiterung unseres Bades würde die Anziehungskraft von Zwiesel und der Region für Urlauber deutlich verbessert werden. Davon würden alle profitieren“, so Ehrenthaler weiter. Bei der finanziellen Umsetzung der Erweiterung des städtischen Bades sagte die Parlamentarische Staatssekretärin und Bundestagsabgeordnete ihre Unterstützung zu: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass das Zwieseler Erholungsbad von möglichen Förderungen und Zuschüssen profitieren kann, da dadurch die ganze Region gewinnt.“