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Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl, MdB besucht Heinrichs Kaffeemanufaktur

Hengersberg. Gemeinsam mit dem SPD-Kreisvorsitzenden Ewald Straßer besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl die Kaffeemanufaktur von Heinrich Achatz und seiner Tochter Kerstin in Hengersberg.

Beim Rundgang durch die kleine, aber feine Kaffeerösterei konnten die Gäste alles rund um das Thema Kaffee erfahren. Heinrich Achatz erklärte, dass hier im Jahr in etwa 20 Tonnen Kaffee verarbeitet würden, davon entfielen 50% auf Gastronomie und Gewerbe, 35% auf die Kunden im Laden und 15% auf den Onlinehandel. Zu Beginn im Jahre 2010 hatte er sich selbst das Ziel gegeben, dass nach drei Jahren schwarze Zahlen geschrieben werden müssten, damit es sich lohne, den Betrieb weiter zu führen. Dieses Ziel sei erreicht worden und sein Betrieb entwickle sich stetig positiv weiter. Die Kundenwünsche würden immer mehr in qualitativ hochwertige Produkte gehen und vor diesem Hintergrund mache er sich um die Zukunft keine Sorgen. 

Für mich war es immer wichtig, dass ich weiß, wo das Produkt herkommt und dass es gesundheitsverträglich ist. Die Verträglichkeit richtet sich nach der Röstdauer und diese bestimmen wir für jede Erntecharge neu. Bekömmlicher Kaffee braucht Zeit. Wir rösten unseren Kaffee in kleinen Chargen, denn nur bei langsamer und schonender Röstung entfaltet Kaffee sein gesamtes Aroma und entwickelt seine gute Verträglichkeit.

Heinrich Achatz

Zwischen 17 und 21 Minuten würden die verschiedenen Sorten durchschnittlich bei 190-200 Grad geröstet. Durch den Bezug der Kaffeebohnen über Kaffeehändler wisse er genau, woher die Kaffeebohnen kommen. Die lückenlose Dokumentation sei unverzichtbar. Er lege viel Wert auf Fair und Direct Trade und auch das Thema Nachhaltigkeit liege ihm am Herzen. 

Rita Hagl-Kehl hatte sich bereits in der vergangenen Legislaturperiode für Regional- und Direktvermarktung stark gemacht.

Ich bin froh, dass diese Themen immer mehr an Bedeutung gewinnen und auch seitens der Kunden ein Bewusstsein für Qualität und Nachhaltigkeit entsteht und diese zunehmend bereit sind, dafür faire Preise zu bezahlen.

Rita Hagl-Kehl

Foto von links: Ewald Straßer, Kerstin Achatz, Heinrich Achatz, PStn Rita Hagl-Kehl, MdB