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Rita Hagl-Kehl liest aus dem Buch „Mein Freund Rico“

Bereits eine Woche vor dem offizielle Vorlesetag am 20.11.2020 besuchte Rita Hagl-Kehl die dritten und vierten Klassen der Grundschule Freyung – aufgrund der Corona-Pandemie allerdings nur online. Die Schülerinnen und Schüler freuten sich dennoch, dass sich die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Zeit für sie nahm. 

Als Lehrerin freue ich mich natürlich immer, wenn ich zu Gast in Schulen sein darf.

Rita Hagl-Kehl

„Als Lehrerin freue ich mich natürlich immer, wenn ich zu Gast in Schulen sein darf, auch wenn es momentan nur virtuell möglich ist“, betonte Rita Hagl-Kehl. Und auch für die Kinder war es eine willkommene Abwechslung im von Corona geprägten Alltag. Der Bundesweite Vorlesetag von Stiftung Lesen, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutschen Bahn Stiftung findet seit 2004 jedes Jahr im November statt und gilt heute als das größte Vorlesefest Deutschlands. Prominente aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens besuchen an diesem Tag Schulen in ganz Deutschland und versuchen das Interesse am Lesen zu wecken. „In unserer schnelllebigen Zeit ist es mir als Deutschlehrerin wichtig, den Kindern den Spaß an der Literatur wieder näherzubringen“, so Hagl-Kehl.

Wie sehr Bücher die Fantasie der Kinder anregen, konnte man heute, trotz räumlicher Trennung, gut erkennen. Gespannt lauschten die Acht- bis Zehnjährigen der Geschichte von „Mein Freund Rico“, verfasst von Klaus Kordon, „eine im besten Sinne einfache Geschichte, die auf kindliche, selbstverständliche Weise verdeutlicht, was es heißt, für einen anderen einzutreten.“(FAZ) Das Kinderbuch erzählt von Drittklässler Tim und seiner Freundschaft zu dem Straßenmusikanten und Puppenspieler Ringo, wie er diesen im Winter plötzlich krank und erschöpft findet, und dem anschließenden Versuch, seinem Freund Ringo zu helfen. 

Bücher regen Jung und Alt dazu an, sich Gedanken zu machen, Ideen zu entwickeln und Sachverhalte kritisch zu hinterfragen.

Rita Hagl-Kehl

Wie wichtig Lesen in unserer digitalisierten Welt ist, stellte Rita Hagl-Kehl zum Abschluss noch einmal klar: „Lesen fördert sowohl Bildung als auch Fantasie der Menschen. Bücher regen Jung und Alt dazu an, sich Gedanken zu machen, Ideen zu entwickeln und Sachverhalte kritisch zu hinterfragen. Deshalb müssen wir bereits in den Schulen das Interesse an der Literatur wecken, weswegen ich bereits seit Jahren am Vorlesetag teilnehme.“ Zum Abschluss versprach die SPD-Bundestagsabgeordnete jeder Klasse einen der neuen, wunderschönen Bundestags-Adventskalender zukommen zu lassen.