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IPS-Stipendiatin aus Argentinien zu Gast bei Rita Hagl-Kehl

Im Rahmen des „Internationalen Parlament-Stipendium“ (IPS) des Deutschen Bundestages absolvierte die Argentinierin Marina Sosa in den vergangenen drei Monaten ein Praktikum bei der SPD-Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl. Das Programm fördert die Beziehungen zwischen Deutschland und den Teilnehmerländern und festigt demokratischen Werte und Toleranz.

Ich freue mich sehr, dass ich jetzt die Möglichkeit bekommen habe, diese näher kennenlernen zu dürfen.

Marina Sosa

Marina Sosa, die diesjährige Stipendiatin im Büro der Parlamentarischen Staatssekretärin, ist 25 Jahre alt und kommt aus der argentinischen Stadt Rosario. In ihrem Heimatsort absolvierte sie ein Studium der Rechtswissenschaften und des Lehramts für Deutsch als Fremdsprache. Ihr großes Interesse an der deutschen Geschichte, Politik und Kultur zeigte Frau Sosa bereits als Schülerin einer Fremdsprachenschule in ihrer Heimatstadt. „Die deutsche Kultur und das deutsche demokratische System haben mich immer beeindruckt. Ich freue mich sehr, dass ich jetzt die Möglichkeit bekommen habe, diese näher kennenlernen zu dürfen“, so die Stipendiatin aus Argentinien.

Gerade die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig die internationale Zusammenarbeit ist.

Rita Hagl-Kehl

Zum dreimonatigen Praktikum gehören, neben der Mitarbeit im Abgeordnetenbüro und einem einwöchigen Aufenthalt im Wahlkreis, auch die Teilnahme an unterschiedlichen Terminen und Veranstaltungen des Deutschen Bundestages, der SPD-Bundestagsfraktion sowie politischer Stiftungen. Ein Highlight für Marina Sosa stellt der Einblick in die Arbeit des Bundesjustizministeriums, den ihr Frau Hagl-Kehl als Parlamentarische Staatssekretärin zusätzlich ermöglicht hat, dar. „Mir ist es stets ein wichtiges Anliegen, jungen Menschen wie Frau Sosa, die an die deutsche Politik und Kultur interessiert sind, Einblicke in die parlamentarische Arbeit und in das deutsche Demokratiesystem zu ermöglichen. Aus diesem Grund beteilige ich mich jedes Jahr am IPS-Programm. Gerade die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig die internationale Zusammenarbeit ist. Dieses Programm ist eine tolle Gelegenheit, die Beziehungen zwischen Deutschland und den Teilnehmerländern zu fördern und zu stärken“, erklärt Rita Hagl-Kehl, MdB.

Hintergrund

Das IPS ermöglichte in diesem Jahr 85 jungen Stipendiatinnen und Stipendiaten aus 35 Ländern, Einblicke in die Funktionsweise und die Verfahrensabläufe des deutschen Parlaments zu gewinnen, um das Verständnis für kulturelle Vielfalt zu vertiefen sowie das friedliche Zusammenleben in der Welt zu verbessern. Dieses Jahr findet das Programm zum 34. Mal statt. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl nimmt bereits zum 5. Mal daran teil.